Schlusspunkt

Das Jahr des KLÜNGELBEUTEL-Blogs ist rum.
Der Autor macht einen Punkt.

An diesem 31. Oktober 2017 endet, wie angekündigt, der Blog „Luther und die Burka-Frau“.

In den letzten 52 Wochen hat diese Internetseite aus der Perspektive des interreligiös-satirischen KLÜNGELBEUTEL-Programms „Djihad in Wittenberg“ die landesweiten Luther-Festspiele kommentiert und karikiert, sie hat manchmal provoziert und manchmal veralbert.

Auf seine spezielle Weise hat auch dieser Blog damit das Reformationsjubiläum mitgestaltet.

Zum Ende auch ein bisschen Statistik:

39 Beiträge sind im Laufe dieses Jahres erschienen.

1124 Follower hatte der Blog, das heißt, 1124 Menschen haben zuletzt den Blog-eigenen Newsletter erhalten, der einen neu erschienenen Beitrag jeweils ankündigt hat.

Der Durchschnitt der faktischen Seitenaufrufe lag übers Jahr gesehen im Bereich 400-600. eingependelt. Rund die Hälfte der angeschriebenen Follower hat also den Beitrag dann auch faktisch gelesen.
Der mit Abstand meist geklickte war der BeitragIch bin so froh, dass ich nicht evangelisch bin mit rund 1.700 Aufrufen. Die hohe Zahl verdeutlicht, dass dieser Beitrag auch über die Blog-Follower hinaus eine ganze Reihe weiterer Interessenten aus dem Netz angezogen hat. (Was sagt uns das, dass es gerade dieser Titel war, der so viel Interesse hervorrief??) 

Kommentare: Etwa 200 Reaktionen seitens der Leserinnen und Leser gab es in diesem Jahr:
164 als öffentliche Reaktionen (Kommentare, die auf die Webseite selber geschrieben worden sind), sowie rund 40 E-Mails, die ich persönlich erhalten habe .
Die meisten Kommentare erhielten die folgenden Beiträge:
Christen kreuzbrav (10)
Wo Frau Merkel sitzt. Fatimes Fragen zum Kirchentag (9)
Wort, Wörter, am Wörtesten (9)
Rein zahlenmäßig hatte der Halbzeit-Post Bitte um Rückmeldung die meisten Kommentare (39). Aber das waren ja faktisch erbetene Feedbacks und weniger Kommentare.

Inhaltlich am stärksten umstritten waren in den Kommentarspalten diese Posts:
Donald Trump, die Wutbürger und der Lobgesang der Maria
Bayern München
Christen kreuzbrav
Das falsche Datum (Den Hammer schiebt euch sonst wo hin!)

Schlusspunkt.
Nun ist dies definitiv der Schlussbeitrag im Blog „Luther und die Burka-Frau“.
Ich schalte die Webseite allerdings nicht ab. Ich lasse sie mitsamt den veröffentlichten Beiträgen erst mal weiter im Netz stehen.

Allen Followern, Kommentierern, Zusprechern und Widersprechern sagt der Autor zuletzt an dieser Stelle ein herzliches DANKE!

 

PS:
Das Verhältnis von Luther 2.0 und unserer deutschen Muslima Fatime, den beiden Hauptakteuren des Blogs, ist nach diesen 52 Wochen übrigens, wie es scheint, auch schon deutlich lockerer geworden. Neulich soll die Kopftuchträgerin dem Reformator sogar schon einen interreligiösen Witz erzählt haben:

Jupp und sein türkischer Freund Achmed haben sich am selben Tag einen neuen Wagen gekauft.
Am nächsten Samstag werden die beiden Autos dann zum ersten Mal gewaschen.
Und alles, was Jupp mit seinem Wagen macht, macht Achmed auch:
Jupp räumt den Kofferraum auf – macht Achmed auch.
Jupp reinigt die Scheibe – Achmed auch.
Jupp säubert den Innenraum, klopft die Fußmatte aus – Achmed auch.
Jupp kippt einen Eimer Wasser übers Dach von seinem Wagen – nein:
Achmed geht zu seinem Werkzeugkasten, holt sich eine Eisensäge und sägt ein großes Stück von seinem Auspuff ab.
Wat soll denn dä Quatsch?! fragt Jupp.
Ja, nun, sagt Achmed: Wenn du dein Auto taufst, tu ich meins voll krass beschneiden!

10 Kommentare

  1. Lieber Martin Luther, vielen Dank für die geleistete Arbeit.
    Ich habe alle Beiträge gelesen, aber nicht jedesmal kommentiert.
    Außer an satirischen Spitzen habe ich mich gefreut, dass „Denglisch“ (bis auf „Follower“) aussen vor blieb, was leider die Verantwortlichen der EKD nicht schaffen und so den Titel Sprachpanscher des Jahres 2017 verliehen bekamen.
    Ich freue mich, Sie im Februar 2018 in Siegburg nicht nur zu sehen, sondern auch zu hören.

  2. Rüdiger Forsbeck

    Besonders Fatimes Sichtweisen haben es mir immer wieder angetan. Schade, daß sie gestern Abend nicht im Bonner Telekom Dome auf der Reformationsgala war. Luther war dort und auch eine Kollegin von Fatime. Die hätten zusammen viel Spaß gehabt.

  3. Auch ich sage herzlichen Dank für den Einsatz – ich hatte leider nicht immer die Zeit zu Kommentaren, die Beiträge haben mich immer sehr gut eingestimmt, herzlichsten Dank.

  4. Marita Lanze

    Auch ich möchte mich herzlich bedanken!! Habe alle Beiträge mit Genuss und Grinsen gelesen und mich köstlich amüsiert und drüber nachgedacht.
    Marita Lanze, Katholische Arbeitnehmer Bewegung -KAB- Düsseldorf

  5. Barbara Wichelhaus

    Vielen Dank für die grosse Arbeit, die Sie sich immer wieder gemacht haben!! Luther ist in diesem Jahr gegenwärtiger geworden. Und alle Beiträge haben zum Nachdenken angeregt.

  6. Josefine Arens

    Auch ich sage Danke für die erheiternden Beiträge, die einen ganz nebenbei etwas schlauer machten, es war insgesamt ein tolles Luther-Jahr,von mir aus könnte es weiter gehen.

  7. Heinz Klement, Köln

    Vielen Dank, lieber „Martin Luther“ für die vielen interessanten und aufmüpfigen Kommentare zum Lutherjahr. Die letzten Beiträge haben meiner Ansicht nach etwas an Niveau eingebüßt, daher ist es gut, dass Du jetzt Schluss machst. – Aber es waren viele geistreiche und lesenwerte Beiträge dabei, dafür ein kräftiges Dankeschön
    Köln 1. Nov. 2017 Heinz Klement

  8. Beate Sachs

    Danke für die nette Abwechslung. Mir werden die Beiträge fehlen (auch wenn ich es nicht geschafft habe alle zu lesen..! Hole ich jetzt nach 😉

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